Mut zum Leben

altBetrachtet das Erwachen des Frühlings und das Erscheinen der Morgenröte! Die Schönheit offenbart sich denjenigen, die betrachten.

(Khalil Gibran)

Es gibt immer einen Weg – IMMER!

Ich weiß, dass Sie den Weg gehen können. Ich weiß, dass Sie es schaffen – ich habe es auch geschafft!

Es hat sich eine tiefe Erleichterung in mir ausgebreitet und das Wissen darum in meinem Innern Platz genommen, dass ich nicht alleine durch meine tiefsten Täler musste und ganz grundsätzlich nicht alleine binniemals!

Für die unendliche Liebe, die Unterstützung und die Hilfe, die mir auf dem Weg in mein Heilwerden zuteil wurden, bin ich voller Dankbarkeit.

Wir alle haben die gleichen Grundbedürfnisse. Wir alle brauchen Liebe, Anerkennung, Geborgenheit, Herzenswärme, Vertrauen und Wertschätzung. Wir alle haben diesen gleichen gemeinsamen Nenner. Und letzten Endes die Erkenntnis, dass sich alles in allem spiegelt.

Ich habe Menschen kennen gelernt, die Härte und Gewalt in ihrem Leben erfahren haben und erkannten, dass sie mit sich selbst hart und gewaltsam umgegangen sind und die Umwelt ihnen das lediglich gespiegelt hat. Erst im Erkennen der eigenen Bedürftigkeit, ihre Trauer darüber zugelassen und sich diese erlaubt haben, um dann verständnisvoll und liebevoll mit sich selbst zu sein. Hin zu fühlen, was tut gut, was nicht. Zuzulassen, was jetzt ist. Sich als der Mensch annehmen, der man ist und verstehen wollen, warum man zu diesem Menschen geworden ist. Das schafft so viel Verständnis, Nähe und Annahme, dass das Herz aufgeht.

Ich habe in ihren Augen den Schmerz, die Hoffnungslosigkeit, die befremdliche Leere und ihre Hilflosigkeit gesehen. Und nahm dann das Aufblitzen ihres Antlitzes wahr, als sie endlich erkannten, dass Innen wie Außen, dass unten wie oben - alles eins ist. Als sie das kleine Mädchen, den kleinen Jungen in ihre Arme schlossen und gesehen haben, dass sie selbst das kleine Mädchen, der kleine Junge waren und ihnen Tränen voller Zärtlichkeit und Wärme über ihre Wangen rollten.

Die Vorstellung eines jeden dieser Menschen in einer Isoliertheit zu leben mit dem Anspruch, er müsse alles alleine bewerkstelligen aus dem Bewusstsein der Trennung heraus, ohne den Glauben, dass die Isoliertheit nicht existiert, hat diese Menschen von ihrem Weg abgebracht, sich ein erfülltes Leben zu erlauben. Und die allumfassende Erleichterung, wenn er feststellt, er ist damit nicht allein, er ist richtig an diesem Ort, er ist richtig, wie er ist.

Die Entscheidung und der Mut zum erfüllten und gücklichen Leben nahm hier seinen Anfang. Und diesen Mut, den möchte ich an Sie weitergeben.

Für jedes Problem gibt es mindestens einen Menschen der helfen kann.